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Heinrich Brunner
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Sandersleben/Römhild/Ohrdruf/Sandersleben
 

(geb in Sandersleben? In Ohrdrufer Akten als Vaterstadt genannt)
Lehrjahre bei Joh. Moritz Weiße in Römhild?

 
Wird im Zusammenhang mit dem Orgelbau der Schlosskirchenorgel in Römhild genannt
 
1683 Orgelumbauangebot für die Caspar Lehmann Orgel in Ohrdruf
1685 Vertrag mit Ohrdruf
1690 Vertrag für einen weiteren Umbau und neuem Rückpositiv in der Michaeliskirche zu Ohdruf
1692 Brunner krank, in Ruhla bei „befreundeten Doctor“
1692 Angebot über eine neue Orgel mit 6 Registern und angehängtem Pedal in Gospiteroda von Heinrich Brunner aus Sandersleben. Er überträgt diesen Auftrag dem  Orgelmacher Georg Christoph Stertzing.

  1. Principal 4 fuß
  2. Grobgedackt 8 fuß
  3. Kleingedackt 4 fuß
  4. Mixtur a 2.3. fach
  5. Octav 2 fuß
  6. Quinta 1 ½ Fuß

1693 Beschwerde von Christoph Bach über Brunner, da er das C und D im Principal 16´aus Holz verfertigt hat (Orgel hatte also kein großes Cis)
 1693 Abnahme der Brunner – Orgel von Joh. Christoph Sterzing und Joh. Chr. Bach
 
(Disposition der Orgel in der Michaeliskirche zu Ohrdruf, diese Orgel stand bis 1753)

 

Hauptwerk

Rückpositiv

Pedal

 

 

 

1. Principal 8´

1. Principal 4´

Principalbaß 16´

2. Quintadena 16´

2. Stillgedackt 8´

Gedacktbaß 16´

3. Grobgedackt 8´

3. Flöte 2´

Oktava 8´

4. Oktava 4´

4. Nasat 3´

Mixtur

5. Quinta 3´

5. Sesququialtera

Fagott 16´

6. Kleine Oktava 2´

6. Oktava 1´

Cornett 2´

7. Cimbal 2fach

 

 

8. Mixtur 4fach 1´

 

Umfang: C,D – c´´´

9. Trompetta 8´

 

 

 


 
1693 Gutachten von Pachelbel über diese Brunner – Orgel
1696 Gutachten von Christian Rothe aus Friedrichroda
1696 Brief aus Ohrdruf an Brunner in Sandersleben, hält sich aber zur Zeit dort nicht auf , soll sich in Sangerhausen aufhalten.
 
1696 Orgelbau in Ruhla ( Georg Sterzing verkauft alte Orgelteile aus Eisenach an Brunner für die Orgel in Ruhla)
 

 

Schüler: evtl. haben die Ohrdrufer Brüder Sterzing, den ersten Umbau der Brunner Orgel 1685 als Gesellen mit erbaut